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ein Treppe hoch Nro. S., verließ Aurelia den Wagen, befahl dem Kutſcher in einer Stunde zurückzukehren, und trat in's Haus. Feſten Schrittes ging ſie die Treppe hinauf, aber an der bezeichneten Thüre an⸗ gelangt, fühlte ſie es wie einen Krampf in ihrem Herzen, es ſchwindelte vor ihren Blicken, und ihrer Sinne kaum mächtig lehnte ſie ſich faſſungslos zurück an die Wand.„Es muß, es muß geſchehen, flüſterte ſie athemlos, noch einmal müſſen meine Augen ihn ſehen, damit es das Letztemal ſei.“ Sie richtete ſich auf; bebend und erzitternd öffnete ſie leiſe die Thür und trat in das Gemach ihres Gatten. Da ſaß er, den Rücken ihr zugewandt, das Haupt in ſeine Hand geſtützt, ſtumm und regunslos, verſenkt in tiefernſte Lehanen die ihn das Geräuſch von Aureliens Ein⸗ berhören iehen. Sie fühlte nicht die Kraft gehen, und ſich zhnen an die Wand, auchte ſt matt:„Albert!“
Er wandte langſam den Kopf nach ihr hin und ſagte; biſt Du ſchon da? Ich erwartete Dich!
Dann ſtand er auf und hatte doch nicht den
Muth, ihr entgegen zu gehen. Er mußte ſich an einem Seſſel halten, um nicht umzuſinken, und konnte nur mit flehenden ſchüchternen Blicken hinſchauen auf die, welche doch ſein Weib war, und die ſchweigend, athemlos wie er, wenige Schritte entfernt,
ihm


