Teil eines Werkes 
2. Band (1841)
Entstehung
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und als der Diener meldete, daß eingeſpannt, eilte ſie hinab zum Wagen und befahl nach Leadenha

brachte, der Sin ert ſei zu Hauſe und in ſeinem Zimmer,

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auf die ſchwellenden Polſter des Divans umfing bald ein erquicklicher Schlummer ſeine müden Augen, und gaukelnde Bilder des Traumes zauberten ein Lächeln über die ſchönen Züge des Schlummerden.—

Als der Arzt Aurelien verlaſſen, ſchellte ſie heftig ihrem Diener, und befahl, ſchleunigſt einzuſpannen. Während die Kammerfrau mit Hut und Shawls herbeieilte, ging Aurelia in unruhiger Bewegung im Zimmer auf und ab; zuweilen ſtillſtehend und halb⸗ laute, unverſtändliche Worte murmelnd, dann wieder mit ſchnelleren Schritten auf- und abwandelnd, ſchien ihre Seele in einem innern Kampf begriffen, und ihre kummervollen Mienen verriethen, daß dieſer nicht erfreulicher Art. Dann ſagte ſie feſt und entſchloſſen es iſt am beſten ſo! Jeder Aufſchub vermehrt meine Qual. Und warum, fuhr ſie mit einem bittern ſpotti⸗ ſchen Lächeln fort, warum ſollte ich nicht gehen, ihn aufzuſuchen, ihn, der zum Fluch meines rhellen Gatte war? Daß er es nicht länger iſt, will ich gehen und das ſogleich. Sie nahm Hut und Shawls,

Street in's Lodging⸗Haus Nro. 70. zu fahren. Dort angelangt, mußte der Diener die Wirthin nach Herrn von Fahrenberg fragen, und als dieſer die Nachricht