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Als bald darauf durch den Diener Aureliens Arzt gemeldet ward, nahm Nordheim Abſchied von Auxelien und erwiderte auf ihre Bitte: bei ihr zu bleiben:'s gibt Momente, wo jedes Wort, das man zu Fremden ſprechen muß, Einem eine bedrückende Laſt iſt. Und wenn nun eben jetzt bei mir ein ſolcher Moment iſt, warum ſollte ich mir eine Bürde auf⸗ legen, die ich vermeiden kann, während doch das Leben mit ſeinen Satzungen uns ohne dies ſchon genug der unerträglichſten Laſten aufzwingt! Laß mich gehen!
Er küßte ſie leicht auf die Stirn und entfernte ſich eilig. Ermattet von der ruheloſen Nacht, und mehr noch von den aufregenden Gefühlen ſeines eig⸗ nen Innern, fühlte er, daß er der Ruhe bedürfe, und kehrte zurück in's Lodging⸗Haus. Am Room vorbeigehend, vernahm er drinnen lebhaftes Sprechen und Durcheinanderreden. Er trat einen Augenblick ein, und als er dort Armand und Giuſeppo, umge⸗ ben von einer Anzahl Männer fand, entfernte er ſich, froh, von den Erſteren nicht bemerkt worden zu ſe eilig, und die Treppe, die zu ſeinem Gemach führte, hinaufſchreitend, flüſterte er zu ſich ſelber: es ſind Refügié's und franzöſiſche Flüchtlinge, und ich meine in ihren wilden triumphirenden Mienen zu leſen, daß ihr toller Plan bald ſeine Reife erlangt hat.
So trat er in ſein Gemach, und niederfinkend


