Teil eines Werkes 
2. Band (1860)
Entstehung
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wollen ſich der Tochter erbarmen, wie ſie es der Mut⸗ ter gethan, ſie wollen mit Hülfe Natalien's Rußland wieder mit einer Revolution beglücken, damit wir nicht Zeit haben, auf die Dinge zu achten, die ſich da in Frankreich gährend vorbereiten! Diesmal werden wir vorſichtiger ſein, mein kluger, franzöſiſcher Herr Cardi⸗ nal! Stepano, laß Alles zu unſerer Abreiſe vorbe⸗ reiten. Wir ſind hier nicht mehr ſicher und unbeob⸗ achtet. Wir gehen alſo nach Livorno!

Wir allein, oder mit der Prinzeſſin? fragte Ste⸗ pano.

Meine Gemahlin begleitet uns natürlich, ſagte Or⸗ low mit einem ſpöttiſchen Lächeln.

Wird ſie einwilligen, Rom zu verlaſſen? fragte Jo⸗ ſeph Ribas.

Ich werde ſie darum bitten, ſagte Orlow ſtolz, und ich denke, meine Bitte wird ihr ein Befehl ſein!

Und er hatte Recht, der ſtolze Graf. Seine Bitte war für ſie ein Befehl! Er ſagte ihr, daß ſie Rom verlaſſen müßten, weil ſie hier nicht mehr in Sicherheit ſeien, und Natalie glaubte ihm.

Wir wollen nach Livorno gehen und dort die An⸗ kunft der ruſſiſchen Flotte erwarten, ſagte er. Wenn dieſe ungefährdet zu uns gelangt, dann iſt das Ziel erreicht, dann haben wir geſiegt, denn alsdann hat die Kaiſerin keinen Verdacht geſchöpft, und ich bin der Be⸗ fehlshaber dieſer Flotte, die ganz bemannt iſt mit Ver⸗