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Ihr glaubt mir alſo nicht? fragte er laut.
Nein, ſagte ſie mit einem freudigen Lächeln, nein! Alles Heil, was ich erwarte, alles Glück, was mir noch kommen mag, aus Alexis Orlow's Händen allein werde ich es empfangen!
Armes Kind! ſeufzte der Cardinal. In manchen Fällen kann der Tod ſogar ein Glück ſein!
Dann werde ich auch den freudig und als ein Glück aus ſeinen Händen empfangen, rief das junge begeiſtert aus.
Es iſt umſonſt, ihr iſt nicht zu helfen! flüſterte der Cardinal mit einem traurigen Kopfſchütteln, und indem er die Hand des jungen Mädchens ergriff und ihr voll tiefen Mitleids in das ſchöne Antlitz ſah, fuhr er fort: Ich wollte Euch gern helfen, und wieder gut
machen und vergelten, was Euch damals auf meinem
Feſte Böſes geſchah! Aber Ihr wollt Euch nicht hel⸗ fen laſſen! Ihr ſtürzt hinein in Euer Verderben, und Eure edelſten Eigenſchaften, Eure Unſchuld und Euer großmüthiges Vertrauen, die ſind es, die Euch den Untergang bereiten. Gott ſegne Euch und behüte Euch! Wie gern möchte ich an Euch zum Lügner und falſchen Propheten werden!
Und das werdet Ihr auch! rief Natalie. 8
Ihr glaubt es, denn Ihr liebt, und wenn ein
Weib liebt, dann glaubt ſie, und giebt ihr Herzblut
und ihr Leben lächelnd für den Geliebten hin! Ihr


