unſern Garten möchten plötzlich znſammenſtürzen, und alle dieſe großen Häuſer, welche dahinter ſtehen, und alle dieſe neugierigen Menſchen, welche auf den Straßen laufen, die Alle könnten dann hineinſchauen in mein Paradies! Das müßte entſetzlich ſein, und doch hat mir Marianne erzählt, daß andere Menſchen anders wohnen wie wir, daß keine Mauer ihre Häuſer umzieht, und keine Wächter und keine Hunde die läſtigen Beſucher von dannen weiſen. Und doch ſagt ſie, daß man ſolche unbequemen Leute lächelnd willkommen heißt, ſie mit freundlichen Worten empfängt, und ihnen nur Liebe und Freundſchaft zeigt, während man doch Gott dankt, wenn
ſie endlich gehen, und nicht mehr die ſüße Ruhe ſtören!
Iſt es denn wahr, Paulo, daß die Menſchen ſo falſch ſind mit einander, und daß man in der Welt niemals ſo ſprechen daf, wie man denkt?
Es iſt leider wahr, Natalie, ſagte Paulo mit einem ſchwermthigen Lächeln.
So laß mich niemals dieſe Welt kennendernen, rief das junge Mädchen, indem ſie ſich angſtvoll an Paulo's Arm lehnte. Laß mich immer hier in unſerer Einſamkeit, welche nur gute Menſchen mit uns theilen dürfen. Denn Marianne iſt gut, und Cecil, Dein Diener iſt es auch, und Carlo, oh Carlo würde für mich ſein Leben hingeben. Der iſt nicht falſch, wie die andern Menſchen ſind, dem darfichvertrauen!
Meinſt Du? fragte Paulo, ihr tief in die Augen ſehend, und ſie forſchend betrachtend.


