Teil eines Werkes 
8. Theil, Rebekka : 1. Band (1860)
Entstehung
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Es giebt Schmerzen, für pie es keinen Troſt und keine Beruhigung giebt, als in uns ſelber, und keine Heilung, als in der ſchweigenden Stille der eigenen Bruſt, wo jeder fremde Zuſpruch verletzt und die innere Pein nur erneuert, wo man, weil man dem Anſchauen ſeiner Qual nicht entfliehen kann, mindeſtens den Anblick eines Audern meidet, und in die Einſamkeit fliehend, mit einer Art hin⸗ gebender Luſt den e Einflüſterungen ſeines zermarterten Herzens lauſcht

In ſolcher Stimmung hte Rebekka, nachdem ſie an der Bruſt ihrer Tante ihren erſten bewäl⸗ tigenden Schmerz ausgeweint, es ſich von dieſer erbeten, den übrigen Theil des Tages allein zu bleiben.

Morgen, ſagte ſie,morgen ſollſt Du S

gefaßt und ruhig ſehen!