Teil eines Werkes 
8. Theil, Rebekka : 1. Band (1860)
Entstehung
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Sp ſprechend, ſchleuderte ſie ſeine Hand von ſich, und enteilte aus dem Gemach. Abel ſchaute ihr nach, dann überzog ein widerliches Grinſen ſeine Züge, und er murmelte:Gott ſtraf mich, die ſoll an den Abel denken! Er bückte ſich nieder und hob die zerriſſene goldene Kette vom Boden auf, nahm aus ſeiner Taſche ein Stügk Papier, wickelte die Kette ſorgfältig ein und ſch ſie in ſeine Rocktaſche.Die iſt mein, ſagte er, und ſich an den Greis wendend, fuhr er fort:wie viel Abſtandsgeld bekomme ich, Vater Jakob?

Ich hoffe, Rebekka wird ſich beſinnen.

Abel ſchüttelte den Kopf.Sie hat geſchwo⸗ ren, mich eher zu ermorden, als mein Weib zu werden, ſagte er.Vater Jakob kann nicht wol⸗ len, daß ich es darauf wage. Wie viel Abſtands⸗ geld bekomme ich?

Während die Beiden um die Summe handel⸗ ten, mit der Rebekka's Herz von den ihr verhaßten Banden befreit werden ſollte, war dieſe auf ihr Zimmer zurückgeeilt. Die Thüre verſchloß ſie hin⸗ ter ſich, dann ſank ſie nieder zur Erde, und die Hände flehend gen Himmel erhebend, rief ſie mit tiefem Jammertone:Herr des Himmels, erbarme Dich meiner Qual! Du, der Du Herz und Nieren prüfſt, Du weißt, daß ich dem Verhaßten nicht folgen kann, daß ich eher den Zorn meines Va⸗ ters auf mich laden, als hierin mich ihm unter⸗ werfen kann.