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Rakoczy in den Armen ſeiner Freunde, und ſo milde und fromm iſt auch ſein Teſtament. Doch klingt durch dasſelbe ſchmerzvoll ein Ton trauriger Reſignation und bitterer Melancholie, der Jedem, der es lieſt, Thränen in die Augen treibt, ein Ton demuthsvoller Frömmigkeit, die nur für ihn eine Zuflucht geweſen zu ſein ſcheint gegen die nagenden Schmerzen ſeines Ehr⸗ geizes.
Deß zum Beweiſe wollen wir zum Schluſſe den Anfang von dem Teſtamente Roköczy's hierwi eder⸗ holen.
Zuerſt beginnt der Fürſt Räköczy damit, daß er feierlich alle ſeine Titel und Würden aufzeichnet; dann fährt er fort:
„Das ſind die Titel und Eigenſchaften, o Herr, die du mir verliehen haſt, ſei es durch den Willen eines freien Volkes, oder durch meine Geburt, damit ich ſie zu deinem Ruhm verwende und damit ſie mir helſen, das ewige Königreich zu erlangen, zu welchem du mich berufen haſt. Weit entfernt davon, mich dieſer eitlen Eigenſchaften und Titel zu rühmen, bekenne ich in der Demuth meines Herzens, daß ich vor dir nichts bin als ein Kind des Zorns, der Aſche und des Stau⸗ bes, und daß ich deine Gnade und alle die andern Ge⸗
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