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neral Aſpermont, blieb einſt bei Onod mit ſeinem ſchweren Reiſewagen im Kothe ſtecken, und es war unmöglich, den immer tiefer im Moraſt verſinkenden Wagen hervorzubringen. Die Bauern, vom Markte heimkehrend, jagten lachend und ſpottend vorüber und Keinem fiel es ein, dem Deutſchen hülfreich zu ſein. Da ſtieg Julianens Sohn auf den Kutſchbock, und mit donnernder Stimme rief er ihnen zu:„Wie? Ihr laßt den Enkel des Räköczy im Koth verſinken?“ So⸗ fort wandten die Bauern um, ſpannten ihre Pferde aus, leiſteten hülfreiche Hand, reinigten und ſäuber⸗ ten den Wagen und führten den Enkel des Räköczy im Triumph nach Onod ein.
Aber Maria Thereſia war wenig erbaut von die⸗ ſem Triumphe Aſpermont's. Beim nächſten Hoffeſte, bei welchem er erſchien, ging ſie flammenden Ange⸗ ſichts, mit zornblitzenden Augen auf ihn zu.
„Aſpermont,“ ſagte ſie,„höre Er, ich verlange gewiß nicht, daß Er im Koth erſticken ſoll, aber die Poſſen mit dem Räkéczy laſſe Er bleiben, ſonſt laſſe ich Ihn einſtecken!“*).
Milde, voll chriſtlicher Ergebung, allen ſeinen Feinden und Widerſachern vergebend, ſtarb Franz
) Hormayr: Anemonen. 1V.


