Teil eines Werkes 
2. Band (1861)
Entstehung
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ſidien, die Frankreich ihm ſchulbete, und gleichwie in ſpäteren Tagen es Napoleon auf Helena that, ver⸗ machte Räköczy die Summen, die ihm Frankreich ſchuldete, ſeinen Söhnen und ſeinen getreuen Freunden und Dienern. Aber gleichwie in ſpätern Tagen das Teſtament Napoleons von Frankreich nicht reſpektirt ward, ſo auch das Teſtament Räkbczy's nicht.

Seine Söhne wurden von Oeſterreich erzogen; den

Mündeln des Kaiſers von Oeſterreich glaubte Frank⸗

reich keine Subſidien ſchuldig zu ſein, und die Miſſiſ⸗ ſippi⸗Spekulationen, die Verſchwendungen des Re⸗ genten und ſeiner Kreaturen hatten die Kaſſen Frank⸗ reichs auf lange Zeit erſchöpft. Auf den jungen König Ludwig XV. hatten die Söhne ſeines Urgroßvaters gar keinen Einfluß, vermochten daher auch nicht die Anerkennung deſſen, was der Staat dem Fürſten Rä⸗ köczy ſchuldete, zu erlangen.

In Einſamkeit und ſchmerzvoller Stille ſtarb ſo der edle Patriot und Held Fürſt Franz Räköczy, aber er lebte fort im Gedächtniß ſeiner Freunde, wie ſeiner Feinde, und weder das Volk von Ungarn, noch die Familie der Habsburgiſchen Kaiſer vergaß ihn. Davon zeugt ein kleiner Vorfall, der ſich zu Zeiten Maria Thereſia's begab.

Ein Sohn Julianens, ein zweiter Graf und Ge⸗

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