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Auch die andern Subſidien und Gelder, welche der König Ludwig dem Fürſten ausgeſetzt, wurden bald durch den Kardinal Fleury verkürzt oder gar einge⸗ zogen und die Auszahlung verweigert.
Fürſt Räkoczy, des Streitens und der kleinlichen Quälereien endlich überdrüßig, verließ im Jahre 1717 Paris und begab ſich, einer Einladung des Sultans folgend, nach Konſtantinopel, wo er vierzehn Jahre ſtill und zurückgezogen lebte, dann ſich aber in noch tiefere Einſamkeit zurückzog und nach Rodoſto in Beß⸗ arabien ging. Seine Getreuen, vor allen andern ſein Getreueſter, der Graf Mirés, folgten ihm auch nach Rodoſto, und blieben bei ihm bis zu ſeinem Tode. Fürſt Franz Räköczy ſtarb dort in Rodoſto am fünf⸗ zehnten April 1735 im ſechzigſten Jahre ſeines Alters. Er ſelber hatte lange ſchon ſich auf ſeinen Tod vor⸗ bereitet; ſchon im Jahre 1732 hatte er eigenhändig in Rodoſto ſein Teſtament niedergeſchrieben und die⸗ ſem Teſtament eigenhändige Schreiben an ſeine Freunde früherer Tage, die Grafen und Herzoge von Maine und Toulouſe, die natürlichen Söhne Ludwigs XIV., hinzugefügt, in denen er ſie zu ſeinen Teſtamentsvoll⸗ ſtreckern ernannte.
Freilich beſaß er nichts, über das er teſtiren konnte, — nichts als die rückſtändigen Penſionen und Sub⸗


