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der edle Kaiſer Joſeph der kühne Feind und Widerſacher der Jeſuiten, ganz plötzlich— an den Pocken, und da ſein Bruder Karl, ſein Erbe und Nachfolger, ſich zur Zeit noch in Spanien befand, übernahm die Kaiſerin⸗ Mutter Eleonora bis zu ſeiner Ankunft die Regent⸗ ſchaft. Sie war eine bigotte Katholikin, eine eifrige Freundin der Jeſuiten, und man wußte, daß das letzte harte Verfahren und der unverſöhnliche Haß des Kai⸗ ſers Leopold gegen Ungarn dem Einfluß ſeiner bigot⸗ ten Gemahlin Eleonora allein zuzuſchreiben geweſen.
Von der Kaiſerin Eleonora durfte Raköczy nicht erwarten, daß ſie die großmüthigen Bedingungen des verſtorbenen Kaiſers halten und erfüllen werde. Er kannte ihren den Ungarn feindlichen, ſtolzen und un⸗ großmüthigen Sinn, er wußte, daß ſie ihm perſönlich abgeneigt war, und den Eid der Treue, den er viel⸗ leicht dem Kaiſer Joſeph geleiſtet, den wollte und konnte er ſeinem Nachfolger und deſſen herrſchſüchtigen Mut⸗ ter nicht leiſten.
Er unterwarf ſich alſo ſeinem harten Geſchick und verbannte ſich für immer aus dem Vaterlande. Einige getreue Freunde, der Graf Mikés, Niklas Zubrik, Abt Radaͤlovies, Franz Kajdacsy, Georg Koväcs, Louis Molitard und Louis Bechir folgten ihm nach Polen, und begleiteten ihn, nachdem der Fürſt dort, um ſich
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