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Räköczy willigte in Beides, und im Dorfe Vaja fand am dreißigſten Januar 1711 dieſe Zuſammen⸗ kunft zwiſchen Räköczy und Palffh ſtatt.
Sie war für Ungarn, wie für das perſönliche Schickſal des Fürſten entſcheidend!
Nicht Räköczy's Muth, aber ſeine Hoffnung auf irgend eine ſiegreiche Zukunft war gebrochen,— er unterwarf ſich ſelber, um Ungarn zu retten!
Palffy ſagte ihm, wie gern bereit der Kaiſer ſei, zu verſöhnen und auszugleichen, wie aufrichtig es ſein Wille ſei, nicht blos Begnadigung zu gewähren, ſondern auch alle billigen und gerechten Forderungen der Ungarn zu bewilligen, und den Aufſtändiſchen ihre Güter, Ehren und Titel zu bélaſſen. Nur müſſe Räköczy zuerſt allen ſeinen Anſprüchen auf Sieben⸗ bürgen entſagen, und dem König in einem eigenhän⸗ di ſen Schreiben ſeine Unterwerfung anzeigen.
Räköczy, in edler Großmuth ſich ſelber hingebend, war bereit, dies Opfer darzubringen. Er erklärte ſich willig, den Brief an den König zu ſchreiben, und ihn dann dem Urtheil Palffy's zu übergeben, bevor er ab⸗ geſandt werde, aber für alle andern Unterhandlungen forderte er, daß er über dieſelben erſt mit ſeinem Staatsrath und den konföderirten Ständen ſich beſpre⸗ chen müſſe, was von Karoly ihm auch gewährt ward.


