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die Unterworfenen zu ſtrafen, lieber den Verſuch zu machen, ſie zu verſöhnen. Er ſandte daher nicht einen ſtrengen, unerbittlichen, rachſüchtigen General, ſon⸗ dern einen General, der zugleich ein weiſer, gemäßigter, kluger Staatsmann war, den Grafen Johann Palffy nach Ungarn, um mit den Konföderirten ſowohl, als auch perſönlich mit ihrem Führer, dem Fürſten Franz Räköczy, zu unterhandeln, und den Frieden und die Verſöhnung zwiſchen ihnen und dem König zu vermit⸗ teln. Alles ſollte Palffy den Konföderirten gewähren, war des Kaiſers Befehl, nur zwei Dinge ausgenom⸗ men; erſtens, die Erbfolge des Hauſes Habsburg an⸗ zutaſten oder umzuſtoßen; und zweitens, die berüch⸗ tigte Klauſel in der Bulle Andreas II. wieder in Kraft treten zu laſſen, nach welcher jeder Magyar berechtigt war, ſich gegen den König zu empören, wenn dieſer die Geſetze und Freiheiten Ungarns verletze.
An den erſten und bedeutendſten Führer der Kon⸗ föderirten nach Raäköczy, an den Grafen Alexander Karoly, wandte ſich der Graf Palffy, kündigte ſich dieſem als Vermittler zwiſchen der ungariſchen Nation und dem König an, und wünſchte, daß Karoly es übernehme, zuerſt von dem Fürſten Räköczy einen Waffenſtillſtand, dann eine perſönliche Zuſammenkunft zu erlangen.
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