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chen und den Sieg zu verfolgen, hatten nur ihrer Raubgier und Beuteluſt ſich hingegeben, und der ſich wieder ſammelnde und rückkehrende Feind hatte die aufgelöſten wilden Schaaren geworfen und zerſtreut.
Die Niederlage von Romhäny entſchied das Schick⸗ ſal Ungarns und des Fürſten Räköczy; ſie machte den Kaiſer Joſeph l. wieder zum Herrn und König von Ungarn. Dazu kam, daß eine Bannbulle des Papſtes Klemens XI. alle Konföderirten, die nicht ſofort die Waffen niederlegten und ſich ihrem Könige unterwürfen, in die Acht erklärte, und daß die Katho⸗ liken ſchaarenweiſe in Folge dieſer Bannbulle von Ra⸗ köczy abfielen.
Räköczy konnte und durfte es ſich nicht mehr ver⸗ hehlen, daß Alles verloren ſei, daß es nun nur noch ſeine letzte, heiligſte Aufgabe ſein könne, aus dem Ruin ſeines Glückes für Ungarn ſo viel Sicherheit und Ehre, als irgend möglich, zu erretten.
Und das war und blieb fortan ſein einziges Be⸗ ſtreben, darauf richtete er fortan ſein einziges Augen⸗ merk. Daß er perſönlich unterging, daran lag ihm wenig, nur für Ungarn wollte er retten, was noch zu retten war.
Kaiſer Joſeph war weiſe und großmüthig genug, ſeine Siege nur mit Mäßigung zu benutzen, und ſtatt


