oder die Hoffnung auf den glücklichen Ausgang des⸗ ſelben zu verlieren, und nachdem die Konföderirten
im Auguſt des Jahres 1708 die große Schlacht bei
Treneſin gegen den öſterreichiſchen General Heiſter verloren hatten, brach vielen der Kriegesführer der Muth, verließen viele ſeiner Generäle mit ihren Sol⸗ daten das Heerlager Räkéczy's, unterwarfen ſich dem König und nahmen die, im Fall der Unterwerfung bis zu einem beſtimmten Tage verheißene Gnade an. Die größte Zahl der Bergſtädte wurde entweder von den Oeſterreichern eingenommen, oder ſie unterwarfen ſich freiwillig. Das Glück der öſterreichiſchen Feld⸗ herren ſtieg mit jedem Tage, und mit jedem Tage ver⸗ ringerte ſich die Zahl Derer, die zu Räköczy's Fahnen hielten.
Am zweiundzwanzigſten Januar 1710 endlich fand die große Schlacht bei Romhäny ſtatt, in welcher der General von Sickingen einen vollſtändigen Sieg er⸗ rang über Räkéczy und Bereſényi, einen Sieg, der für Räkéezy um ſo ſchmerzlicher war, als ihn die Oeſterreicher nur der Unzuverläſſigkeit und der Raub⸗ ſucht ſeiner eigenen Truppen verdankten. Dennanfangs hatte das Glück der Waffen ſich für Räköczy entſchie⸗ den, er war der Sieger geweſen, aber ſeine Schaaren, ſtatt weiter den Befehlen ihrer Heerführer zu gehor⸗


