Teil eines Werkes 
2. Band (1861)
Entstehung
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zurückkomme,“ ſagte der Prälat mürriſch, indem er haftig der Thür zuſchritt.

Franz Räköezy ſchaute ihm nach, mit einem lan⸗ gen lauernden Blick. Er hörte, wie der Kardinal draußen den Schlüſſel im Schloß an der Thür um⸗ drehte, und ihn dann auszog, und ein leiſes Beben durchflog ſeine Geſtalt. Als die Schritte des Prälaten in der Ferne verhallt waren, veränderte ſich das Weſen des Knaben, eine glühende Röthe floß plötzlich über ſein Geſicht hin, ſeine kleine, ſchmächtige Geſtalt dehnte ſich und ſchien größer, ſtolzer zu werden, ſeine Augen blitzten, ſeine vorher ſo glatte Stirn umdüſterte ſich, ſeine Lippen preßten ſich krampfhaft aufeinander, ſeine ballten ſich zur Fauſt zuſammen. Wie eine

igerkatze, ſo wild, mit ſo ſprühenden Augen ſprang er zur Thür hin und rüttelte an dem Schloß, dann, als er ſich überzeugt, daß ſie ſich nicht öffnete, rannte er durch das Gemach nach jener Thür hin, von wel cher der Kardinal ihm geſagt, daß ſie in ſein Schlaf⸗ zimmer führe. Er ſtieß die Thür auf und ſprang in dieſes Gemach hinein.

Ja, der Kardingl hatte Recht gehabt, es war ein Schlafzimmer, zierlich und elegant eingerichtet, wie das Wohnzimmer; auf einer Eſtrade, unter einem Baldachin von rother Seide, ſtand das Bett, ihm gegenüber ein