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verſchüchterte Tauben zu ihr hindrängten und ihre hohe ſtolze Geſtalt umfaßten.
Helena neigte ſich zu ihnen nieder und küßte ihre Häupter.„Meine Kinder, meine geliebten Kinder,“ flüſterte ſie leiſe und haſtig,„ich fühle es hier in mei⸗ nem Herzen, man wird uns trennen. Ich werde Euch vielleicht niemals wiederſehen! Hört nun zum letzten Mal auf meine Stimme. Schwört mir, daß Ihr nie⸗ mals vergeſſen wollt, wer Euer Vater, wer Eure Mutter war; daß Ihr ſtets eingedenk bleiben wollt, daß Euer Vater der Fürſt von Siebenbürgen, der Held von Ungarn war; daß Eure Mutter für Euch tapfer und treu gekämpft hat, bis ſie von den Ver⸗ hältniſſen beſiegt und gedemüthigt ward, und ſich unterwerfen mußte! Schwört mir, daß Ihr nie ver⸗ geſſen wollt, daß meine Unterwerfung keine freiwillige, ſondern nur eine gezwungene war!“
„Wir ſchwören es!“ flüſterten die bebenden Kinder.
„Du, Juliana, laſſe dich niemals beugen und ein⸗ ſchüchtern, niemals dich zwingen, etwas zu thun, was deinen Wünſchen und Neigungen widerſpricht. Sie wer⸗ den dich vielleicht zwingen wollen, in ein Kloſter zu gehen, den Schleier zu nehmen, oder auch ſie werden dir einen Gemahl ihrer Art aufdringen wollen, einen Gegner und
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