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zärtliche Gattin Tököly's verwandelte ſich in die Fürſtin Räköczy, welche das Erbe, den Rang und die Würde ihres Sohnes mit Stolz und Energie verthei⸗ digte gegen Jeden, der es wagen möchte ihn anzugreifen. Es war ein langer, ein hartnäckiger Kampf zwi⸗ ſchen der Liebe und Treue der Mutter und dem Ehr⸗ geiz, der Eiferſucht des Stiefvaters, aber Helena ging doch aus dieſem Kampf als Siegerin hervor.
Nach langen bewegten Stunden des Alleinſeins trat Helena am Arme Tököly's wieder aus dem Ge⸗ mach ihres Sohnes hervor, und rief ihren Knaben zu ſich.
„Mein Sohn,“ ſagte ſie,„dein Vater hat ſeinen Entſchluß geändert. Du wirſt nicht nach der Türkei reiſen, ſondern du wirſt mit mir nach Munkacs zu⸗ rückkehren, um dort für immer zu bleiben Danke dei⸗ nem gütigen Vater, daß er dies gewähren will.“
Der Knabe ſprang zu Tököly hin, und umſchlang mit ſeinen Aermchen die hohe Geſtalt des Stiefvaters. „Schicke mich nicht fort, mein lieber ſchöner Vater,“ bat er mit bebender, ängſtlicher Stimme.„Laß mich bei dir bleiben, damit ich von dir lerne, ein Ritter und ein Held zu werden.“
Tököly küßte den Knaben auf die klare reine Kinderſtirne und drängte ihn dann ſanft von ſich


