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entgegenſtreckte, und mir zurief: Mutter, ich nehme Abſchied von dir, um dich niemals wiederzuſehen. Der Traum war ſo lebendig, ſo wunderbar deutlich, daß er mich auch die Tage über verfolgte, wie ein wirklich Erlebtes, mir keine Ruhe gönnte. Vielleicht war's die Sehnſucht nach Euch, mein Gemahl, welche ſich hinter die Sorge um den Knaben verſteckte. Genug, ich konnte es länger nicht ertragen, ich mußte dem quäleriſchen Traum entfliehen, um mich an der Wahrheit zu tröſten. So reiſte ich ab, ſo bin ich her⸗ gekommen, und nun ſcheltet mich, wenn Ihr's ver⸗ mögt, Fürſt Tököly.“
„Ich ſchelte Euch nicht, Helena, ich danke Gott, daß Ihr da ſeid, wenn Ihr auch nicht um meinetwillen gekommen ſeid!“ rief Tököly, ihre Hände an ſeine Lippen ziehend.
Sie ſchlang ihren Arm um ſeinen Hals und flü⸗ ſterte:„Sagt' ich Euch nicht, daß die Liebe zu Euch ſich vielleicht hinter der Mutterzärtlichkeit verſteckt und nur einen Vorwand geſucht hätte? Genug, ich bin da, und wenn's mein geſtrenger Gemahl erlaubt, bleibe ich einige Tage hier, um mit Euch und dem Knaben über meinen lügenhaften Traum zu lachen.“
„Aber dein Traum iſt keine Lüge, Mama,“ ſagte


