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ich gehe nicht. Ich will bei dir bleiben, ich will es meinem Vater ſagen, daß ich nicht reiſen mag.“
„Franz, mein lieber Sohn!“ rief die ſtarke metallene Stimme Tököly's da draußen,„komm' jetzt, es iſt die höchſte Zeit!“
„Verbirg' mich,“ ächzte das Kind,„ſag', ich wäre dir fortgelaufen. Ich will nicht ermordet werden! O, verbirg mich!“
„Kann ich's denn?“ ſtöhnte der Alte.„Er wird hier eintreten, und wenn er dich hier nicht findet, wird er Alles durchſuchen; wird— aber was iſt das für ein Geräuſch da draußen? Hörſt du's nicht? Fährt nicht ein Wagen heran? Ja, es iſt ein Wagen, Reiter begleiten ihn! Ja; nun hält er hier an! Still, ſtill, mein Kind, athme nicht, lauſche! Horch! da ſpricht Tököly, und jetzt— hörſt du die Frauenſtimme? Franz, laß' uns auf die Kniee fallen und Gott danken! Er ſendet deine Mutter her, daß ſie dich errette!“
Und jetzt öffnete ſich die Thür, und in derſelben erſchien die ſchöne, hohe Geſtalt Helena's. Hinter ihr ſah man das düſtere, ſeltſam zuckende Antlitz Tököly's. Aber Helena's Angeſicht, obwohl bleich und erregt, leuchtete doch jetzt auf in Liebe und Glück, als ſie die großen ſtrahlenden Augen auf den Sohn heftete, der ihr mit ausgebreiteten Armen entgegenflog.


