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„ich ſoll Abſchied von dir nehmen. Mein Vater ſagt, es ſei unmöglich, daß du jetzt mit mir reiſeſt, aber du ſollſt mir nachkommen, das hat er mirfeſt verſprochen.“
„Es iſt alſo wahr, ſie wollen mich von dir trennen?“ ächzte der alte Mann, das Kind an ſich ziehend, und es ſo feſt in ſeine Arme preſſend, als wären die Mörder ſchon da, welche ihm das Kind entreißen wollten.„Sie wollen dich trennen von dem alten, treuen Hund, der deinen Schlaf bewacht, damit ſein Murren dich nicht warnt vor der Gefahr, die dich bedroht? O mein Kind, mein Kind, was ſoll ich thun, was ſoll ich be⸗ ginnen? Ich kann's nicht dulden und zugeben, daß ſie dich zu den Türken ſchleppen, daß ſie dich, mein armes, ſchwaches Kind, als Geiſel dahinführen für die Treue deines Stiefvaters. Bei dem geringſten Verdacht der Untreue werden ſie dich tödten, und der Herr Graf Tököly wird ſchon Sorge tragen, daß man bald einen ſolchen Verdacht gegen ihn faßt. Wenn du todt biſt, freilich, dann wird er Mittel finden ihn zu wider⸗ legen, und er wird Genugthuung dafür verlangen, daß man dich umgebracht. Aber du, du wirſt von der Genugthuung doch nicht wieder erweckt werden zum Leben, du wirſt todt ſein!“
„Ich gehe nicht,“ flüſterte der Knabe, ſich todes⸗ bleich an die Schulter des Alten anklammernd,„nein,
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