Teil eines Werkes 
1. Band (1861)
Entstehung
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mir noch nicht geſagt, aber geſtern hörte ich, wie ſein Haushofmeiſter zu ihm ſagte, in vier Tagen würde Alles bereit ſein, in vier Tagen könnte die Abreiſe erfolgen, und ſo denke ich denn, daß es dann geſchehen wird, denn mein Vater antwortete: Eilt Euch nur! Ze früher Ihr fertig ſeid, deſto beſſer iſt es. Aber, fuhr der Knabe fort, indem er zärtlich ſeine Arme um den Hals des alten Dieners ſchlang,aber ich reiſe nicht ohne dich! Du mußt bei mir bleiben, mein guter

alter Freund, und ſo ſehr ich mich auf die Reiſe freue,

ſo will ich doch hier bleiben, wenn du mich nicht be⸗ gleiten darfſt! Ach, mein Kind! ſeufzte der alte Diener, indem er mit Thränen in den Augen ſeinen Liebling an ſein Herz preßte,ſie werden dich nicht um deinen Willen ſragen, ſondern du wirſt thun müſſen, was ſie wollen. Aber hören Sie, Prinz, um was ich Sie jetzt bitten will. Sagen Sie dem Herrn Fürſten Tököly nicht, daß Sie mir erzählt haben von Ihrer Reiſe Er möchte Ihnen ſonſt zürnen, daß Sie das Geheimniß nicht gut bewahrt haben. Es iſt beſſer, daß der Fürſt glaubt, ich wiſſe nichts davon, im übrigen ſeien Sie heiter und guter Dinge! Ich hofſe zu Gott, daß er in ſeiner Gnade Sie behüten und beſchützen wird, und daß er die Anſchläge Ihrer Feinde vereitelt!

1861. xn. Franz Räköczy. 1. 13