Teil eines Werkes 
1. Band (1861)
Entstehung
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der Türkei überſchritten hatte, ſollte ſeine Mutter Helena erfahren, wohin er gegangen. Ganz heimlich und in der Stille wurden alle Vorbereitungen zur Abreiſe getroffen, alle Arten von Handwerkern kamen ins Lager, um dem kleinen Prinzen koſtbare Kleider, goldgepreßte Stiefeln, und Alles, was zu einer glän⸗ zenden fürſtlichen Toilette gehörte, anzufertigen.

Keurkocſy ſah das Alles mit ſtaunender Ueber⸗ raſchung, aber während er nur erfreut zu ſein ſchien, beobachtete er, ſpähte er umher nach irgend einem Zeichen, das ihm die Abſichten Tököly's verrathen möchte.

Ich ſoll eine Reiſe machen, hatte der kleine Prinz ihm frohmüthig geſagt,deshalb läßt mir mein Vater ſo köſtliche Kleider machen, lauter prächtige Kleider mit Gold und Pelzwerk verziert.

Aber warum darf ich dieſe Kleider niemals ſehen? fragte Keurkoeſy,warum rufen Sie mich nicht, wenn man Ihnen dieſelben anprobirt?

Weil mein Vater es nicht liebt, daß man davon ſpricht, daß er mir ſo koſtbare Sachen anſchafft, wäh⸗ rend ſo viel Noth im Lande herrſcht, ſagte der Knabe lächelnd.Mein Vater hat mir geſagt, ich dürfe des⸗ halb auch hier gar nicht meine Kleider anziehen, aber ich würde eine Reiſe machen, einen mächtigen Herrn