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er ihm zu dieſem Zwecke Köſtlicheres und Schöneres darbringen, als den eigenen geliebten Stiefſohn, als den Erben von Munkaes, dem Hauptbollwerk der un⸗ gariſchen Unzufriedenen? Wenn er dem Sultan den Stiefſohn Franz Räköczy als Geiſel überlieferte, ſo mußte das gewiß jeden Verdacht gegen ihn beſeitigen, jeder Verleumdung die Spitze abbrechen, und für die Zukunft alle Zweifel an Tököly's Treue unmöglich machen. Denn mit dem Stiefſohn übergab er der Pforte zugleich den künftigen Prätendenten von Sie⸗ benbürgen, den künftigen Feind des von den Türken eingeſetzten ſiebenbürgiſchen Fürſten Apafh, und wenn Tököly die Treue brach, war es ſo leicht dafür Rache zu nehmen, indem man dafür die Geiſel, die er ge⸗ ſtellt, büßen ließ, indem man den Prätendenten des ſiebenbürgiſchen Fürſtenſtuhls ermordete.
Was die Strapazen und Gefahren, was die Beſtechung und das Gift nicht vermocht hatten, das ſollte jetzt die Reiſe nach Konſtantinopel zu Stande bringen: ſie ſollte den verhaßten Stiefſohn, den unbe⸗ guemen Erben auf immer beſeitigen.
Gaonz heimlich und in der Stille waren die Ver⸗ handlungen geführt worden, ganz heimlich und in der Stille wollte Graf Tököly es zu Ende führen, und erſt, wenn der kleine Franz Räköczy längſt die Grenze


