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viel treue Anhänglichkeit und Ergebenheit mindeſtens das Verſprechen zu geben, daß er, wenn ſie eines Tages eine Gnade von ihm zu erbitten habe, dieſelbe unbedingt und ohne Rückhalt ihr gewähren wolle. Sophie nahm das Verſprechen lächelnd an, und überließ ſich jetzt, da ſie ihre ehrgeizigen Hoffnungen auf den Thron von Siebenbürgen wenigſtens für den Moment unterdrücken mußte, um ſo eifriger dem frommen Dienſt der Kirche und dem Einfluß der Väter Jeſn. Auch den Sohn Franz Räköczy ſtrebte ſie immer mehr noch zur Frömmigkeit und zum Ge⸗ horſam gegen die Jeſuiten zu erziehen, und da er denn, wie es den traurigen Anſchein hatte, nicht dazu beſtimmt war, ein regierender Fürſt zu ſein, wollte ihn ſeine Mutter dafür wenigſtens zu einem from⸗ men, gottergebenen Betbruder machen. Mit Schmerz und Trauer ſahen die treuen Freunde und Anhänger der geliebten ſiebenbürgiſchen Fürſtenfamilie, wie der junge, jetzt zwanzigjährige Franz Räköczy ganz und gar nur von dem Willen ſeiner Mutter abhän⸗ gig ſchien, wie er, den glänzenden und ruhmvollen Traditionen ſeines Hauſes und ſeiner Familie ent⸗ ſagend, ganz ohne Ehrgeiz und Ruhmbegierde, nur in der frommen Ausübung ſeiner religiöſen Pflichten, im Verkehr mit ſeiner Mutter und den frommen


