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leicht es ſich heute von Denen im Unglück abwendet, denen es geſtern gehuldigt, als das Glück ſie um⸗ ſtrahlte. Zweimal hatten die Stände von Sieben⸗ bürgen Georg Bätöry auf den Fürſtenſtuhl erhoben, zweimal hatten ſie ihn von demſelben wieder herab⸗ geſtoßen. Sie wollte der Zukunft ihres Sohnes eine feſtere Grundlage geben, und als der Erwählte des Kaiſers und des Sultans ſollte ihr Sohn Franz Räköczy auf den Thron ſeiner Väter zurückkehren. Außerdem war Sophie Bätöry eine eifrige und gläu⸗ bige Katholikin, und das Heil, das ſie im Schvoß der allein ſeligmachenden Kirche gefunden, das wollte ſie auch dem einzigen Sohne nicht vorenthalten. Die Je⸗ ſniten, welche ſchon ihren Vater, den letzten Fürſten aus dem einſt ſo mächtigen und glorreichen Stamme der Bätöry, ganz und gar in ihren Netzen eingeſponnen, die Jeſniten übten auch auf Sophie Bätöry ihren mäch⸗ tigen und entſcheidenden Einfluß aus, und ihnen, den frommen Vätern Jeſu, hatte Sophie daher auch die Erziehung ihres Sohnes übertragen.
Durch die Aufnahme in den Schooß der katholi⸗ ſchen Religion vermeinte Sophie Bätöry das ewige Heil ihres Sohnes geſichert zu haben, und es blieb ihr daher nur noch übrig, auch ſein irdiſches Heil zu ſichern. Das meinte ſie am beſten zu können, wenn ſie


