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Statthalter Franz Räköczy's; wenn der Knabe zum Manne erwachſen iſt, wirſt Du ihm freiwillig das Erbe ſeines Vaters zurückgeben, wirſt den geliehenen Fürſtenſtab dem rechtmäßigen Fürſten wieder zuſtellen, wirſt der Erſte ſein, der den Sohn Georg Räkéczy's begrüßt als den Fürſten Franz Räköczy den Erſten.
Johann Kemeny nahm die Fürſtenkrone und die Bedingungen an und beſtieg am erſten Januar 1661 den Fürſtenſtuhl von Siebenbürgen, ſelber der freu⸗ digen Hoffnung, daß er dereinſt das Erbe ſeines Vaters in die Hände Franz Räköczy's niederlegen dürfe.
3 traf ihn und alle Freunde Georg Räköczy's
eine unerwartete, wenn auch lang ſchon gefürchtete Trauerkunde. Der junge Franz Rakoczy war den Tra⸗ ditionen und Ueberlieferungen ſeiner Familie unge⸗ treu geworden, er hatte die Religion ſeiner Väter ver⸗ laſſen und war mit ſeiner Mutter öffentlich zur ka⸗ tholiſchen Religion übergetreten. Eein Schrei des Entſetzens und der Wuth ertönte durch ganz Siebenbürgen, und der erbitterte Haß des Volkes wandte ſich gegen die Witwe Georg Räköczy's, die den Sohn der proteſtantiſchen Fürſtenfamilie dem Glauben ſeiner Väter abwendig gemacht.
Aber Sophie Bätöry, die Mutter von Franz,


