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mal Alles wagen, um Alles zu gewinnen, und aber⸗ mals nahm er die Unterſtützung der Woiwoden an, ſammelte ein Heer, brach in Siebenbürgen ein, und belagerte in Hermannſtadt den von den Ständen er⸗ wählten Fürſten Bareſay. Da zog auf Befehl des Sultans der Paſcha von Ofen mit einer Armee her⸗ bei, und Georg Räköczy, der ſo eben die Belagerung von Hermannſtadt aufgegeben, eilte ihm entgegen. Bei Klauſenburg traf er mit ſeinem kleinen Heer von ſechstauſend Mann aufden dreifach überlegenen Feind, und eine mörderiſche Schlacht begann.
Georg Räköczy war es ſich wohl bewußt, daß dieſe Schlacht über ſeine ganze Zukunft zu entſcheiden habe, daß er Alles wagen müſſe, um Alles zu gewin⸗ nen. Mit dem Heldenmuth der Verzweiflung kämpfte
er an der Spitze ſeiner tapfern Schaar, trieb ſie
immer vorwärts, immer dichter hinein in die Reihen des Feindes, bis er ſelbſt von Kugeln durchbohrt, von Wunden zerfetzt, zuſammenbrach, und von den ihn umringenden Feinden gefangengenommen ward.
Sein kleines Heer, von Schmerz und Entſetzen ergriffen, ſtob auseinander, warf die Waffen von ſich und entfloh. Ihn ſelber, den gefangenen Fürſten, brachten die Sieger nach Großwardein. Dort ſtarb
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