Teil eines Werkes 
1. Band (1861)
Entstehung
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dau und Walachei, ſammelte auf ſeinen ungariſchen Beſitzungen einige Truppen, kehrte mit dieſen und dem Armeekorps der Woiwoden nach Siebenbürgen zurück, und feierte den Triumph, daß Räday ſelber dem Fürſtenſtuhl zu Gunſten ſeines Freundes ent⸗ ſagte, daß die Stände von Siebenbürgen jetzt zum zweiten Mal den entſetzten Georg Räköéczy zum Für⸗ ſten von Siebenbürgen erwählten. Doch dieſer kurze Triumph ſollte bald von düſtern Trauerſchatten ver⸗ dunkelt werden. Der erzürnte Sultan ließ die wi⸗ derſetzlichen Stände ſeine Rache empfinden, und ſandte ſeine Tatarenhorden nach Siebenbürgen, um das ganze Land und Volk ſeinen Zorn empfinden zu laſſen. Die Tataren fielen raubend, ſengend und plündernd in Siebenbürgen ein, ſie trieben das Volk zur Ver⸗ zweiflung, und mit Thränen beſchworen endlich die Stände Georg Räköczy, Mitleid zu haben mit ihrer Noth, ſie zu retten, indem er ſich opferte.

Er that es, er entſagte der Fürſtenwürde und verließ Siebenbürgen, um ſich auf ſeine ungariſchen Beſitzungen zurückzuziehen. Aber es war doch nur eine kurze Zeit der Ruhe, welche er durch dieſen Ent⸗ ſagungsakt dem hartgeprüften Lande gewährte. Der Ehrgeiz riß ihn bald wieder empor aus dem brüten⸗ den Schweigen der Reſignation. Er wollte noch ein⸗