Teil eines Werkes 
1. Band (1861)
Entstehung
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und im Vereine mit der Armee des Königs von Polen und des Kaiſers von Deutſchland, des Fürſten von Siebenbürgen Armee aufreiben und vernichten.

Georg Räköczy, von allen Seiten umringt von Feinden, im fremden Lande, in Zwiſt mit ſeinen eige⸗ nen Ständen, die den fabelhaften Kriegszug von An⸗ fang an gemißbilligt hatten; Georg Räköczy, deſſen Armee in blutiger Schlacht beſiegt und gefangenge⸗ nommen war, mußte ſich der harten Nothwendigkeit fügen, und die demüthigenden Bedingungen anneh⸗ men, die ſein Beſieger, der König von Polen, ihm ſtellte. Er mußte, um nur das Leben und die per⸗ ſönliche Freiheit zu retten, ſich vor dem Sieger de⸗ müthigen, dem König Johann Kaſimir reuevolle Abbitte thun, alle von ihm beſetzten Feſtungen zurück⸗ geben, und ein Strafgeld von zweimal hunderttauſend Gulden zahlen.

Gedemüthigt, mit Schmach beladen, beſiegt und flüchtig, kehrte er nun heim nach Siebenbürgen, und neues Unheil erwartete ihn dort. Der Sultan drohte den Ständen von Siebenbürgen mit ſeinem vernich⸗ tenden Zorn, wenn ſie nicht ſofort ſeinem Befehl ge⸗ nügten: den rebelliſchen Fürſten zu entſetzen und ſich einen andern Fürſten zu wählen. Vergebens nahm Georg Räköczy die neue Schmach auf ſich, den Kaiſer