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die Feinde des Königs, Ihres Herrn, behaupten, daß Sie auf ſeinen Befehl ein Monument meiner Hauptſtadt zerſtören wollen, deſſen Name allein Ihren Verdruß erregen kann,— ich will aber dieſer Behaup⸗ tung keinen Glauben ſchenken. Aber da ich meinen Alliirten gefällig zu ſein wünſche, habe ich Befehl gegeben, daß die Brücke von Jena von jetzt an Brücke der Militairſchule genannt werde, und ich habe Ihnen das ſelbſt ſagen wollen, damit Sie Ihren Souverain davon benachrichtigen.
Sire, ſagte Blücher rauh, ich kann nicht ein Monument in Paris beſtehen laſſen, das eine Beleidigung für meine Nation iſt. Die Brücke von Jena muß verſchwinden, und ihre Trümmer ſollen der Nachwelt ein Zeugniß ſein, daß Preußen nicht gezögert hat, ſeine Revanche zu nehmen.
Sie ſind ſehr ſtrenge, Herr Feldmarſchall. Genügt es Ihnen nicht, zwei Mal mit bewaffneter Hand in Paris eingezogen zu ſein, und wollen Sie empfindungsloſe Steine für den Namen ſtrafen, den man ihnen gegeben?
Bonaparte hat die Victoria vom Thor in Berlin fortgenommen, rief Blücher heftig, wir müſſen Repreſſalien gebrauchen.
Dann wäre es eigentlich richtiger, daß Sie die ganze Brücke fort⸗ nähmen, ſtatt das Sie ſie in den Fluß werfen, ſagte der König mit einem ironiſchen Lächeln.
Blücher ſchleuderte auf ihn einen wilden, trotzigen Blick. Nichts wird mich abhalten von meinem Vorſatz, rief er. Ich will eine ecla⸗ tante Rache nehmen für alle Beleidigungen, die mein Vaterland erduldet hat.
Sie wollen alſo auf mein Haupt die Beleidigungen zurückfallen laſſen, die Sie vielleicht von einem Andern erduldet haben, ſagte der König in lautem, zürnendem Ton. Ich rathe ihnen indeſſen, Feld⸗ marſchall, mich nicht auf's Aeußerſte zu treiben. Ich könnte ſonſt einen verzweifelten Entſchluß faſſen, der auf der Stelle meiner Krone ihre Würde wiedergeben, und die vermeintlichen Sieger in eine miß⸗ liche Lage bringen könnte.
Thun Sie das, Sire, ſagte Blücher trotzig, es muß ein Jeder


