Teil eines Werkes 
4. und letzte Abtheilung, Die Wiener Conferenzen : 3. Band (1859)
Entstehung
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thun haben mit dieſen Dingen! Ich wiederhole und ſage, was Talleyrand ſagte, als ihm Lord Caſtlereagh neulich den Vorſchlag machte, bei dem

reich Congreß auf die Verhaftung und weitere Fortführung Napoleons an⸗ poleo zutragen. Frar Was ſagte Talleyrand? Er ſagte achſelzuckend:„Mylord, reden wir nicht mehr von Na⸗ ſule poleon. Er iſt ein todter Menſch.“*) ſom Ah, rief Fouché verächtlich, dieſer ſchlaue Fuchs hat alſo ganz und gar die Witterung verloren, wie es ſcheint! Aber Sie, Durchlaucht, Güt werden ihm nicht nachahmen wollen, Sie werden Napoleon nicht für vir einen todten Mann halten, ſondern Sie wiſſen, daß er lebt, und daß ud er das Triebrad aller dieſer Machinationen iſt, die jetzt Frankreich in n Unruhe und Aufruhr verſetzen. Ich geſtehe, daß ich darin Ihre Anſicht theile, Herr Herzog. N Aber Sie wollen dennoch nicht die Verantwortung für die Ent⸗ führung Bonaparte's übernehmen, Durchlaucht? Doch Sie würden es zufrieden ſein, wenn die Sache geſchähe, und würden keinen Groll hegen gegen Den, der ſie veranlaßt hätte? ſtr Groll gegen Den, der den Frieden Europa's geſichert hätte? Sie würden dem Entführer alſo dankbar ſein? Wenn die Entführung erſt ein fait accompli iſt, ſo würde Oeſter⸗ reich den heimlichen Veranſtalter dieſer Entführung unterſtützen und 3 fördern, ſo viel es in ſeinen Kräften ſtände. Es würde ihm zum Beiſpiel die Stelle eines Regentſchaftsprä⸗ ſidenten des kleinen Kaiſers Napoleon des Zweiten bewilligen, und die 4 Kaiſerin Mutter, Marie Louiſe, veranlaſſen, daß ſie ihn als ihren ſhn erſten Miniſter und Rathgeber betrachte? h Oeſterreich würde dies als die erſte Pflicht ſeiner Dankbarkeit be⸗ trachten, vorzüglich wenn der kühne Mann, der Bonaparte von Elba verſchwinden ließe, der den König von Rom als Kaiſer auf den Thron u 8ſi Frankreichs ſetzte, wenn dieſer kühne Mann der Herzog von Otranto, ſu der große Fouché wäre! Ku —

*) Pertz.

Leben des Miniſters vom Stein. IV. S. 369.