in⸗ ſehr
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geben, und ſchon dafür ſorgen, daß die Bäum' nit in den Himmel wachſen, und mir der Bub' fein gehorſam und beſcheiden bleibt. Aber wir müſſen jetzt fort, meine Tochter, wir ſind blos gekommen, Dich zu begrüßen, und Dir zu ſagen, daß wir Dich lieben, und allzeit nur Dein Beſtes im Aug' haben. Ich werd' für Dich thun, was ich kann, und ich hoff', auch die Herren vom Congreß werden ihre Einwilligung geben, daß Du ſouveraine Herzogin von Parma wirſt, beſonders wenn Du klug und gehorſam biſt, und Alles das thuſt, was Dir der Metter⸗ nich ſagen wird. Und jetzt lebe wohl, mein Kind, und nochmals ſei herzlich willkommen bei uns in Wien,— das heißt in Schönbrunn wollt' ich ſagen. Denn ich denke mir, es kann Dir halt nit angenehm ſein, jetzt nach Wien zu kommen, wo ſo viel Menſchen zuſammen ſind, die Du vielleicht nit gern ſehen, und ſo viel Feſte gefeiert werden, denen Du vielleicht nit beiwohnen magſt.
Und bei denen man gewiß auch meine Anweſenheit nicht gern ſehen würde, ſagte Marie Louiſe mit einem traurigen Lächeln, und mit Thränen in den Augen. Ich werde alſo Schönbrunn nicht verlaſſen,
und während man in Wien überall Feſte giebt, und ſingt und tanzt,
werde ich hier einſam und allein ſein, und weinen.
Nun, ich denk', Du wirſt auch noch einige Zerſtreuung bekommen, ſagte der Kaiſer gutmüthig. Hab' ſo etwas gehört, als wollten die Fürſten Dir ihren Beſuch machen, und meiner Tochter ihre Ehrfurcht bezeugen. Ich weiß, der König von Baiern hat gemeint, er würd' Dir ſehr gern einen Beſuch machen, wenn nur ein Anderer den An⸗ fang machte, er möcht' nit gern der Erſte ſein. Und da hat der Kaiſer Alexander gelächelt und geſagt:„Ich nenne mich Alexander der Erſte, und ich werde ſehr gern den Anfang machen.“ Ich glaub' alſo, mein Kind, daß Du Dich halt immer darauf vorbereiten kannſt, die Monarchen hiet bei Dir zu empfangen.
Ah, wirklich, die Monarchen wollen kommen? rief Ludovica freu⸗ dig. Welch ein Glück und eine Ehre für unſere arme Louiſe. Bereite Dich alſo vor, meine Theure, die Monarchen auf eine würdige Weiſe, ihrem Range gemäß, zu empfangen.


