Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Napoleon und Fürst Blücher : 4. Band (1859)
Entstehung
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ſie zurückziehen; ſein ungſi auch leichenblaß und ein wunder⸗ bares Leuchten war in ſeinen Augen.

Mama, liebe Mama, rief er angſtvoll, reiſen Sie nicht ab! Rambouillet iſt ein altes, häßliches Schloß., Wir wollen nicht dahin gehen, wir wollen hier bleiben.*)

Es geht nicht, mein Sohn, wir müſſen fott, ſagte die Kaiſerin, komm alſo, mein Sohn!

Aber der kleine Napoleon ſtieß mit einer heftigen Bewegung des Unwillens ihre Hand fort. Nun denn, Mama, ſagte er, ſo reiſen Sie ab. Ich bleibe hier, ich reiſe nicht fort. Ich will mein Haus nicht verlaſſen, ich will nicht fort gehen! Da Papa nicht da iſt, ſo bin ich Herr! Und ich ſage: ich will nicht fort gehen!**)

Die Kaiſerin winkte dem dienſtthuenden Stallmeiſter. Herr von Comiſy, befahl ſie, nehmen Sie den Prinzen auf den Arm und tragen Sie ihn in den Wagen.

Der Prinz, ich bin nicht der Prinz, ich bin der König von Rom, rief das Kind in heftigem Zorn. Ich will nicht fort von hier! Ich will mein Haus nicht verlaſſen, ich will nicht, daß Ihr meinen lieben Papa verrathen ſollt!***)—

Die Kaiſerin achtete nicht mehr auf ihn, ſie ſchritt raſcher vorwärts. Herr von Comiſy hob den ſchreienden, ſich ſträubenden Knaben in ſeine Arme empor.

Quiou, liebe Quiou, rief das Kind, komm mir doch zu Hülfe! Ich will mein Haus nicht verlaſſen!

Sire, ſagte Frau von Montesquiou weinend, wir müſſen abreiſen, der Kaiſer hat es befohlen!

Das iſt nicht wahr! das iſt nicht wahr! rief der Prinz, indem die Thränen in hellen Strömen aus ſeinen Augen ſtürzten und er ſich

*) Die eigenen Worte des kleinen Königs von Rom. Siehe: Meneval. Vol. II. p. 266. **) Ebendaſelbſt. ***) Die eigenen Worte des Königs von Rom. Siehe: Mémoires du Duc

de Rovigo. Vol. VII. p. 5