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zu einem jubelnden Lachen, und zwiſchen denen alsdann zwei Reihen der glänzendſten Perlenzähne hervorleuchteten. Die großen, blauen Augen des Kindes waren von einem wunderbaren Feuer und erinnerten in ihrem Blick und ihrer Gluth an die Augen des Kaiſers, und von dem Kaiſer auch hatte das Kind dieſe hohe gedankenvolle Stirn geerbt, deren Ernſt indeſſen von den goldenen Kinderlocken gemildert wurde, welche zu beiden Seiten der Schläfen an den roſigen Wangen her⸗ niederrollten.
Hinter dem Knaben erſchien die ernſte, würdevolle Geſtalt der Frau von Montesquiou, der Gouvernante des kleinen Königs von Rom, welche, wie es ſchien, den Knaben zurückzuhalten ſich bemühte, und ihm haſtig und leiſe einige Worte ſagte, indem ſie ſeine Hand ergriff.
Aber das Kind riß ſich mit Gewalt los, und ohne etwas Anderes zu ſehen, jemand Anderes zu beachten, als den Kaiſer, flog es mit ausgebreiteten Armen gerade auf ihn zu.
Papa, rief er mit ängſtlichem, bittendem Ton, Papa, haben Sie mir nicht erlaubt, zu jeder Zeit zu Ihnen kommen zu dürfen?
Ja, Sire, ich habe Ihnen das erlaubt, ſagte der Kaiſer zärtlich, indem er das Kind in ſeine Arme emporhob, und der Beweis davon iſt, daß Sie hier ſind.
Nun, liebe Quiou? fragte der Knabe, mit triumphirendem Ton ſich an Frau von Montesquion wendend. Sagte ich es Ihnen nicht? Der Huiſſier wollte mich nicht einlaſſen, Papa, obwohl ich ihm ſagte: Ich will es, ich bin der König von Rom!
Er war mir fortgelaufen, ergänzte die Gouvernante; ſchon im erſten Vorſaal hat er ſich von mir losgeriſſen, und lief ſo raſch, daß ich ihm nicht folgen konnte.
Das macht, ich wollte zu meinem lieben Papa Kaiſer, rief das Kind, ſeine großen, blauen Augen mit einem Ausdruck unausſprech⸗ licher Liebe auf den Kaiſer heftend.
Aber daher kam es, Sire, ſagte die Gouvernante, daß der Huiſ⸗ ſier Ihnen nicht gleich die Thür öffnete. Er wußte nicht, ob er es durfte, und wartete daher, bis ich kam.
Aber warum wußte er nicht, daß er durfte? rief der kleine König


