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lm⸗ um ſeine Lippen ſpielte ein Schimmer jenes ſonnigen Lächelns, das Allen, die es jemals geſehen, ſo unwiderſtehlich däuchte. ner Kommen Sie hierher, meine Herren, ſagte der Kaiſer heiter, wir its⸗ wollen hier als Preisrichter fungiren. Fontaine bringt uns Baupläne und zu einem Palaſt für den König von Rom. Es iſt endlich wohl Zeit, hritt daß wir daran denken, dem Thronfolger einen Palaſt zu bauen, und on⸗ ſchon lange beſchäftigte ich mich in meinen Gedanken damit. Wären die Zeitumſtände nicht ſo ungünſtig geweſen, ſo müßte das Palais ſchon on⸗ vollendet ſein. Gerade jetzt aber will ich es anfangen laſſen, um dem hre Auslande zu beweiſen, wie ſicher Frankreich und ſein Kaiſer ſich fühlen,
da ſie mit ihren Heeren den Feind bekämpfen, und zugleich für ihren künftigen Kaiſer einen Palaſt bauen. Nun laſſen Sie ſehen, Fontaine,
en rollen Sie Ihre Pläne auf! zaſ⸗ Fontaine breitete die Papierrolle, die er aus dem Vorſaal mit⸗ gebracht, auf dem Tiſche aus. Der Kaiſer neigte ſich über dieſelbe, nen und ließ ſich von dem Baumeiſter die einzelnen Linien und Figuren erklären. ng, Die drei Miniſter ſtanden ernſt und ſchweigend daneben, und die nit⸗ verſtohlenen und erſtaunten Blicke, mit denen ſie einander anſchauten, on⸗ ſchienen zu fragen: ob dies wirklich keine, von dem Kaiſer abſichtlich nit veranſtaltete Scene ſei? Ob der Kaiſer allen Ernſtes daran denken en könne, für den König von Rom einen Palaſt zu bauen in demſelben gen Augenblick, in welchem Frankreich von allen Seiten umringt und be⸗ nris droht von Feinden ſei, welche die Zukunft und das Beſtehen des Kaiſer⸗ e, thrones ſehr gefährdeten?. ine Aber der Kaiſer ſchien in der That ganz harmlos, ganz unbe⸗ h⸗. fangen. Mit der zauberhaften Energie ſeines Geiſtes ſchien er alle S trüben Gedanken, alle finſteren Regungen aus ſeiner Seele verbannt it⸗ zu haben, und nur mit einer heiteren und frohen Zukunft ſich zu be⸗ ſchäftigen. un Sehen Sie einmal, Caulaincourt, rief der Kaiſer, auf einen der
Pläne deutend, was ſagen Sie zu dieſem Plan hier? Es iſt eine Art Burg, oder Feſtung, und ſieht hübſch aus, nicht wahr? In der That, ſehr ſchön, ſagte Caulaincourt, die Zeichnung be⸗


