Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Napoleon und Fürst Blücher : 4. Band (1859)
Entstehung
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Schluß von der Rede dieſes Raynouard! Da! Nehmen Sie! Leſen Sie laut!

Er reichte dem Herzog das Papier und bezeichnete mit dem Finger die Stelle, welche er leſen ſollte.

Savary las:Wenn der Feind uns beleidigende Friedensbedin⸗ gungen machte, wären wir es der Ehre Frankreichs ſchuldig, ſie nur mit dem Schwert zurückzuweiſen, dann würde dieſer Krieg ein National⸗ krieg werden. Ganz Frankreich würde ſich erheben, und wer ein Schwert halten könnte, der würde rufen:Sire, zwiſchen den Gräbern unſerer Väter und den Wiegen unſerer Kinder kämpfen wir bis zu unſerm letzten Blutstropfen für unſer theures Vaterland! Aber bis es zu dieſem Aeußerſten kommt, müſſen wir den Kaiſer beſchwören, nichts unverſucht zu laſſen, um uns einen ehrenvollen Frieden zu er⸗ halten. Was verlangen nur Diejenigen, welche als unſere Feinde die Grenzen Frankreichs überſchritten haben? Sie ſchwören, daß ſie nichts gegen Frankreich unternehmen wollen, daß unſere Erde ihnen heilig ſein ſoll. Sie wollen uns nur in unſere alten Grenzen zurückweiſen und die Ausbrüche eines thatkräftigen Ehrgeizes hemmen, der ſeit zwanzig Jahren allen Völkern Europa's ſo unheilbringend geworden. Solches Verlangen ſcheint mir ehrenvoll für die Nation, weil es be⸗ weiſt, daß das Ausland uns fürchtet und uns achtet. Die geſchreckte Welt ruft gegen uns das allgemeine Recht der Nationen an, aber ſie will nicht die Grenzen unſerer Macht einſchränken. Die Pyrenäen, die Alpen und der Rhein begrenzen noch ein ungeheures Territorium, von dem einzelne Provinzen früher ſogar nicht zu dem Reich der Lilien ge⸗ hörten, und dennoch war die königliche Krone von Frankreich ſchon damals unter allen Diademen das ruhmgekrönteſte und glänzendſte. Als der Fürſt, dem die Geſchichte den Beinamen des Großen gegeben, als Ludwig der Vierzehnte ſeinem Volk energiſchen Muth einflößen wollte, da legte er ihm dar, was Alles er für den Frieden gethan, und dieſe offenherzigen Mittheilungen verfehlten ihre Wirkung nicht. Um die Alliirten zu verhindern, daß ſie dem Kaiſer den Vorwurf des Ehrgeizes machen, wäre es da nicht das Beſte, ihnen und Frankreich laut und offen zu ſagen, was man verſucht und gethan, um den Frieden

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