Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Napoleon und Fürst Blücher : 4. Band (1859)
Entstehung
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Blücher nahm ſeine graue Feldmütze ab, und ſie ſich vor ſein Angeſicht haltend, betete er ein leiſes andächtiges Gebet.

Und jetzt vorwärts! ſagte er dann entſchloſſen. Das Neujahr iſt angebrochen, und wir wollen den Franzoſen unſerProſit Neujahr rüber bringen. Und Du, lieber, großer Gott, nun ſieh Deine deutſchen Kinder, die endlich die Schmach und Knechtſchaft langer Jahre ab⸗ ſchütteln nund wieder Deine tapfern Männer und Soldaten geworden ſind! Nun, Du lieber, himmliſcher Vater, gieb unſerm Werk Segen und Gedeihen. Segne uns und ſegne den Rhein, daß er wieder frei dahin ſtrömt, wie ein freier deutſcher Fluß für freie deutſche Männer! Und jetzt vorwärts, Jungens, vorwärts, ſchlagt Eure Brücken, denn der liebe Gott ſchickt uns nach Frankreich, daß wir den Bonaparte zur Rechenſchaft ziehen und ihm'n Lied vorſingen vom freien deutſchen Rhein! Vorwärts! He! Vorwärts!

MI. Uapoleons Ueujahrstag.

Es war in der frühen Morgenſtunde des erſten Januar. Napoleon ging mit heftigen Schritten in ſeinem Kabinet auf und ab, während der Polizeiminiſter Herzog von Rovigo neben dem Schreibtiſch des Kaiſers ſtand und mit niedergeſchlagenen Augen, als fürchte er des Kaiſers Zorn zu ſehen, wartete, bis derſelbe ſich in einigen Donnern über ſeinem Haupte entladen würde.

Warum ſagten Sie mir das geſtern nicht gleich, Savary? fragte Napoleon jetzt, ſeine flammenden Blicke auf den Polizeiminiſter heftend. Warum theilten Sie mir nicht gleich nach geſchloſſener Sitzung des Corps legislatif mit, welche aufrühreriſche und empörende Reden man ſich da erlaubt hatte?

Sire, ich hatte keine beſtimmten Beweiſe, kein Document ihrer

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