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Lützower Jäger, den einfachen Civilrock der Bürger, und ſogar einige Vertreter des Bauernſtandes in ihren kleidſamen bäuerlichen Trachten.
Alle Stände waren vertreten auf dieſem großen Feſtball, den der Magiſtrat von Breslau dem Kaiſer von Rußland zu Ehren veran⸗ ſtaltet hatte, denn dieſe Vertreter aller Stände ſollten Alexander die Huldigung des preußiſchen Volkes darbringen, und ihm den Dank entgegenjubeln, zu welchem man dem edlen Bundesgenoſſen des Kö⸗ nigs ſich verpflichtet fühlte für die Hülfe, welche er Preußen dar⸗ bringen wollte.
Der Kaiſer und der König waren daher mit unermeßlichem Jubel empfangen worden, als ſie Arm in Arm, Jeder geſchmückt nicht mit ſeinen Orden, ſondern mit denen ſeines Bundesgenoſſen, in den Saal traten. Alexander hatte dafür gedankt mit der ihm eigenen Freund⸗ lichkeit und lächelnden Anmuth, Friedrich Wilhelm mit dem Ernſt und der Ruhe, die ihn niemals verließ. Nach den erſten ceremoniellen Präſentationen und feierlichen Anreden hatte Alexander den erſten Bürgermeiſter indeſſen erſucht, jetzt das läſtige Ceremoniell bei Seite zu ſchieben und Jedem zu geſtatten, ſich unbefangen und harmlos dem Vergnügen zu überlaſſen. Um ſelber damit den Anfang zu machen, hatte der Kaiſer gebeten, den Tanz beginnen zu laſſen, und der Ge⸗ mahlin des Oberbürgermeiſters ſeinen Arm bietend, hatte er mit ihr den Ball und die Polonaiſe eröffnet. Dann nach dem Tanz hatte er ſich mit liebenswürdigſter Ungezwungenheit in der Geſellſchaft umher bewegt, immer bemüht, durch ſeine Freundlichkeit und Zuvorkommenheit Jedermann die Kluft vergeſſen zu machen, welche zwiſchen ihm und dem Kaiſer ſich befände. Der König hatte gleich ihm die Polonaiſe mitgetanzt, dann aber hatte er ſich, ſchweigſam, ernſt und ſtill, wie immer, in das neben dem Saal befindliche Gemach zurückgezogen, das
man zum Privat⸗ und Audienzzimmer der beiden Fürſten beſtimmt
hatte, und in welches Niemand eintreten durfte, der nicht von dem
dienſtthuenden Kammerdiener des Königs oder des Kaiſers dahin⸗ein⸗ geladen worden. So lange Alexander und Friedrich Wilhelm in dem großen Tanzſaal ſich befanden, wollten ſie nur die Gäſte ihrer freund⸗ lichen Wirthe, die ungezwungenen Mitglieder der Geſellſchaft ſein, aber


