tet, warum weiß, daß, doch Recht chtes Mäd⸗ inn nicht zu zu erfüllen,
lten Aeltern liebet bei das trockene n laſſen in lleicht Recht, ar vielleicht dachte da⸗ und er⸗ vandeln, die
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meiſter. Sie leſen die Aufforderung, die ich an alle Patrioten er⸗ gehen ließ.
Und wozu haben Sie denn aufgefordert, Herr Pathe?
Ich habe alle Familien aufgefordert, insbeſondere alle Frauen und Bräute, mir ihre goldenen Trauringe zu bringen und dafür von mir als ein Andenken dieſer Zeit eiſerne zu empfangen. Ich habe zehn⸗ tauſend eiſerne Ringe anfertigen laſſen und das königliche Militair⸗ Gouvernement hat meinen Plan gebilligt und mir die Sammlung der goldenen Trauringe übertragen. Heute Morgen hat meine Aufforde⸗ rung in der Zeitung geſtanden, und ſchon ſind mehr als dreißig Trau⸗ ringe umgetauſcht worden. Sieh nur, da ſind die eiſernen Ringe. Sie ſind recht ſauber und glänzend, nicht wahr? Ich gab ihnen ganz die Form der echten Trauringe, und nur ſtatt der Namen tragen ſie inwendig die Deviſe:„Gold gab ich für Eiſen, 1813.“ Lies nur!
Oh, das iſt eine ſchöne und ſinnige Idee, rief Leonore, den dar⸗ gereichten eiſernen Ring betrachtend. Solch ein eiſerner Ring wird fortan allen Frauen und Bräuten der ſchönſte und herrlichſte Schmuck ſein, und kein Gold wird ſo köſtlich glänzen und ſo werthvoll ſein wie dieſe eiſernen Ringe, mit welchen die Frauen dem Vaterland ihre Liebe geloben! Ach, lieber Herr Pathe, ich möchte Sie noch Eins bitten zum Abſchied! Ich bin keine Frau und keine Braut, habe alſo keinen Trau⸗ ring, habe kein Gold zu geben. Habe nur mein Herz, und in dieſem Herzen wohnt keine andere Liebe, als die Liebe zum Vaterland. Laſſen Sie mich alſo mein Herz dem Vaterland ſtatt des Goldes anbieten und geben Sie mir dafür den eiſernen Ring mit der ſchönen Deviſe: „Gold gab ich für Eiſen, 1813.“
Da haſt Du einen Ring, mein Kind, Dein Herz iſt lauteres Gold, möge es ſo bleiben, dann haſt Du Deinen Ring verdient!
Er ſteckte ihr einen Ring an den Finger und ſie dankte ihm mit einem glücklichen Lächeln.
Und jetzt will ich gehen, lieber Herr Pathe, ſagte Leonore. Leben Sie wohl und behalten Sie mich ein bischen lieb! Und—
Eben trat eine Frau in die offene Thür. Ihr Anzug war ärmlich, ihr Geſicht bleich und eingefallen, aber ihre Augen leuch⸗


