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Leonoren, wie geſagt, war kein Wort dieſes Geſprächs entgangen, und heimlich ſagte ſie jetzt zu ſich ſelber: Dieſe Frau muß ich kennen lernen. Zu ihr will ich gehen und ſie ſoll mich anwerben für das deutſche Vaterland!
Die Reiſenden ſprachen weiter. Sie erzählten, wie der König gar nicht an einen günſtigen Erfolg des erſten Aufrufs an die Freiwilligen geglaubt und wie er deshalb dieſen vom Staatskanzler von Hardenberg verfaßten Kufruf gar nicht unterzeichnet habe. Vier Tage ſpäter ſei der König, der eben mit ungewöhnlicher Heftigkeit dem General Scharn⸗ horſt das Nutzloſe dieſes Aufrufs an die Freiwilligen auseinanderſetzte, von einem ungewöhnlichen Geräuſch auf der Straße unterbrochen wor⸗ den. Neugierig, zu wiſſen was dies Geräuſch bedeute, trat der König an's Fenſter und General Scharnhorſt folgte ihm dahin. Es kam aber ein langer Zug von Wagen, achtzig an der Zahl, daher, und auf dieſen Wagen ſaßen lauter bewaffnete Jünglinge und Männer. Alle dieſe Wagen hielten vor dem Schloſſe an, und der eintretende Adjutant mel⸗ dete dem König: das ſeien Freiwillige, die von Berlin ſo eben an⸗ langten. Scharnhorſt wandte ſich zum König hin und rief triumphirend: Werden Ew. Majeſtät ſich nun überzeugen, daß Ihr Volk bereit iſt, für Sie und das Vaterland zu kämpfen?— Der König antwortete nicht, aber Ströme von Thränen entſtürzten ſeinen Augen und unter Thränen lächelte er.*)
Endlich war die Fahrt beendet und Leonore langte in Berlin an. Allein und einſam ſtand ſie neben ihrem Koffer auf dem Hofe der königlichen Poſt; Niemand kümmerte ſich um ſie, Niemand hatte Theil⸗ nahme für ſie. Aber Leonore zagte nicht, und keine Spur von Zweifel und Bangen war in ihr. Von einem auf dem Hofe ſpielenden Knaben ließ ſie ſich einen Fiacre holen und fuhr mit ihrem Koffer von dannen. Aber nicht nach dem Hauſe ihres Pathen, des Kaufmanns Werkmeiſter in der Jägerſtraße, nahm ſie ihren Weg. Sie fuhr zuerſt nach der Taubenſtraße, dort vor einem großen düſtern Hauſe hielt der Wagen an, Leonore ſtieg aus, und indem ſie den Kutſcher bat, ſie hier zu er⸗
eiczke. 1.


