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warten, ſchlüpfte ſie in das Haus. Mit beflügelten Schritten eilte ſie drei enge Stiegen hinauf und befand ſich jetzt auf einem düſtern ſchweigenden Corridor, an deſſen beiden Seiten kleine, mit Nummern bezeichnete Thüren ſich befanden.
An der mit Nummer 3 bezeichneten Thür klopfte Leonore. Eine weibliche Stimme von innen fragte: Wer iſt da?
Ich bin es, Leonore Prohaska!
Ein lauter Freudenſchrei ertönte, dann ward die Thür raſch ge⸗ öffnet und ein junger Soldat in voller Uniform erſchien auf der Schwelle.
Jetzt war es Leonore, welche einen Schrei ausſtieß und erröthend einen Schritt zurückwich.
Verzeihen Sie, ſagte ſie ſchüchtern, das muß ein Irrthum ſein. Ich ſuche hier meine Freundin, eine junge Putzmacherin Namens Ca⸗ roline Peterſen.
Der junge Soldat lachte, aber es war das friſche helle Lachen eines jungen Mädchens. Du erkennſt mich alſo wirklich nicht, Lev⸗ nore? rief er, Du hältſt mich alſo wirklich für das, was ich ſein möchte und nicht bin, für einen Mann?
Mein Gott, Du biſt es? rief Leonore, Du—
Still, ſtill, flüſterte die Andere, indem ſie ſie haſtig in das Gemach zog und die Thür ſorgfältig hinter ſich verſchloß. Um Gotteswillen, daß uns Niemand hört. Welch einen Scandal würde es geben, wenn die Andern erführen, daß der Freiwillige Carl Peterſen auf ſeinem Zimmer Beſuche von ſchönen jungen Mädchen empfängt. Es wohnen hier im Gaſthof lauter Freiwillige, und Niemand von ihnen ahnt, daß ich ein Mädchen bin, und Niemand ſoll und wird es jemals ahnen. Nun aber willkommen, meine theure Leonore, und ſage mir, was führt Dich her nach Berlin? Haſt Du meinen Brief erhalten?
Ja, Caroline, ich habe Deinen Brief erhalten, ſagte Leonore ernſt, und dieſer Brief hat mir wehe gethan, denn Du nennſt mich darin feig und ehrlos, weil ich daheim bleiben wolle, während das Vaterland der Arme aller ſeiner Kinder bedürfe, während Jeder, der noch der Begeiſterung und des Muthes fähig, entſchloſſen wäre, in dieſem heiligen Kampfe mitzukämpfen.
Und da Paterland ha Ruf überhört
Wer ſag
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Nein, in
Oh, in jubelte Gnrol und ſi feſte
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Komm, n der Spitt an den auch gezhlt hat, Buder die abet ich ble denn er müc Männerllei iufen lun So lo utzjiehend. liden an de aht gu wähten de


