Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Napoleon und Fürst Blücher : 2. Band (1859)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

336

Ihr Deutſche auf in Süd und Nord! Hinweg gemeiner Neid!

Wir Alle reden eine Sprach'

Und ſtehen All' für eine Sach'

Im ehrenvollen Streit!

Und wer ſich feig entzieht dem Kampf

Für Freiheit und für Ehr',

Wer nicht das Schwert ergreift zur Stund', Der leb' und ſterb' als ſchlechter Hund, Der ſei kein Deutſcher mehr!*)

IV. Die Nationalrepräſentanten.

Am Nachmittag vier Uhr langte Leonore Prohaska mit der Poſt⸗ kutſche in Berlin an. Sie hatte unterwegs mit geſchloſſenen Augen ihr Haupt in die Polſter des Wagens zurückgelehnt, und die Reiſegefährten hatten daher wenig Acht gegeben auf das junge Mädchen, von dem ſie meinten, daß ſie ſchlafe. Aber Leonore hatte jedes Wort vernommen, was geſprochen worden, und grade an dieſen Geſprächen der Reiſenden hatte ſich ihre Seele geſtärkt und ihr Herz ſeinen freudigen Muth wiedergefunden.

Denn die Reiſenden hatten ſich erzählt von der Begeiſterung, die überall in jeder Stadt, in jedem Dorf, in jedem einzelnen Hauſe ſich kund thue, eine Begeiſterung, die ſchon weit über die Grenzen Preußens hinausfluthe und wie ein unaufhaltſamer, reißender Strom Alles mit ſich fortreiße, ſelbſt die Beſonnenſten und Zaghafteſten in ſeinem Strudel fortwirbele und die Kleinmüthigſten und Hoffnungsloſeſten mit freudigen Hoffnungen erfülle. Einer der Reiſenden kam ſo eben von Breslau,

*) Lied aus dem Jahre 1813. Siehe: Volkswitz. Zehntes Bändchen. S. 92.

und nit hinre baren Leben 1 z Tuiſenden belnd unter d Najot von L Breölan gekon lenden Schen Und in d innt die ſch gegen die ſich frih bis int ſonſigen ith und ſeine ſchö Engel eine re npfem Majo duchgſett, i kein Jemöge grade das ale hath daß der das ſchöne G geſtiegen in d in ſeiner Te Stin trug un Ich kenn

des däniſchen und feiner S Su un eide zuſam Wie d ſihlen Siel Die jn in Reiſe i St gen 2