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Sie lehnte ihr Haupt aus dem Wagenfenſter. Lebt wohl, rief ſie, und Gott—
Das ſchmetternde Poſthorn übertönte ihre Worte; der Wagen rollte von dannen.
Die Drei ſchauten ihm nach, bis er um die nächſte Ecke ver⸗ ſchwunden war, dann traten ſie ſtill und ſeufzend wieder in das kleine Haus zurück.
Carl ſchlüpfte hinauf in ſeine ſtille Bodenkammer, um da unge⸗ ſtört zu weinen. Die beiden Alten kehrten in ihr Wohnzimmer zurück.
Oh, wie ſtill es jetzt hier iſt, ſo ſtill wie im Grabe, ſeufzte Frau Prohaska, das macht, mein Kind, mein Sonnenſchein fehlt hier und wird mir aller Orten fehlen! Oh, Alter, mein Herz thut mir ſo fürchterlich weh, und es iſt mir, als hätt' ich meine Leonore auf ewig verloren, als würde ich ſie nimmer wiederſehen. Ach, warum haben wir ſie gehen laſſen, warum haben wir ſie nicht an unſerm Herzen zu⸗ rückgehalten, unſer Kind, unſere einzige Tochter! Mein Gott, wenn ich ſie nun nicht wiederſehe, wenn ſie der Tod heimſuchte! Oh, oh, mein Gott, erbarm' Dich eines armen Mutterherzens, beſchütze mein Kind, mein theures Kind!
Sie ſank auf einen Seſſel nieder, und ihre Schürze über ihr Haupt werfend, daß ihr Antlitz ganz davon bedeckt war, weinte ſie laut.
Der alte Wachtmeiſter ging ſchweigend und mit ungewohnter Haſt einige Male im Zimmer auf und ab. Er war's ſich kaum bewußt, daß auch er weinte, und daß die Thränen, großen Perlen gleich, über ſeine Wangen in den grauen Bart niederrollten. Das laute Schluchzen ſeiner Frau weckte ihn aus ſeinem ſtillen Kummer.
Still, Frau, ſtill, ſagte er, vor ihr ſtehen bleibend. Es iſt jetzt zu ſpät zum Weinen. Laß uns vielmehr fröhlich ſein, denn die Leonore iſt ein tapferes Herz, und ſie hat ihre Schuldigkeit gethan gegen ihr Vaterland und ihren alten invaliden Vater! Wir wollen alſo vergnügt ſein, wir wollen ſingen!
Und mit zitternder Stimme, während die Thränen aus ſeinen Augen niederrollten, begann er zu ſingen:


