Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Napoleon und Fürst Blücher : 2. Band (1859)
Entstehung
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ſchwöre ich Dir, daß ich auch keines Mannes Lippen küſſen werde, bis ich heimkehre zu Dir, mein Vater, oder zu Gott!

Ich glaube Dir, meine Leonore, ſagte Prohaski feierlich, ich glaube Dir, und ich nehme Deinen Schwur an!

Leonore, mein Kind, jetzt iſt es Zeit, rief ihre Mutter, eilig in die Thür tretend. Der Poſtillon iſt ſchon mit den Pferden hier vorüber⸗ geritten, und in einer Viertelſtunde wird die Poſtkutſche hier vor unſerer Thür anhalten, um Dich mitzunehmen. Ich bin ſelbſt'runter ge⸗ gangen, zum Herrn Poſtmeiſter, und er will's uns zu Gefallen thun, daß er die Kutſche hier halten läßt, ſtätt daß Du in das Poſtgebäude gehen mußt. Dadurch haben wir Dich eine Viertelſtunde länger bei uns.

Aber meinen Koffer, Mutter, den müſſen wir doch hinbringen? fragte Leonore.

Oh, der wäre doch für uns zu ſchwer geweſen, ſagte Frau Prohaska mit einigem Stolz, der Carl trägt ihn eben mit zwei Kame⸗ raden hin. Er iſt tüchtig ſchwer, Vater, der Koffer Leonorens. Sie iſt Gott ſei Dank recht gut und ordentlich eingerichtet, und das erſte Jahr wird ſie ſich gar nichts zu kaufen nöthig haben.

Die liebe Mutter hätte mir gern alle ihr gehörigen Sachen und Kleidungsſtücke mit eingepackt, wenn ich's nicht gehindert hätte, ſagte Leonore lächelnd.

Mein Herz hätte ich Dir am Liebſten mit eingepackt, mein liebes Kind, rief ihre Mutter gerührt, und da ich das nicht konnte, ſo hab' ich Dir jetzt noch ganz ſchnell, wie Du fortgegangen warſt, mein Brautkleid mit eingepackt. Es iſt ein ſchönes prächtiges Seidenkleid und ich hab's im Ganzen nur drei Mal angezogen, an meinem Hoch⸗ zeitstag und zu den Kindtaufen meiner beiden Kinder; es iſt alſo noch ſo gut wie neu. Du erlaubſt doch, Alter, daß ich es der Leonore ſchenke?

Ich erlaub's wohl, aber was ſoll ſie damit? fragte der Alte.

Nun, welche närriſche Frage, rief Frau Prohaska, putzen ſoll ſie ſich, Staat ſoll ſie damit machen, wenn ſie Sonntags vielleicht einmal in eine große Geſellſchaft geht. Nicht wahr, Leonore, Du wirſt ſchon wiſſen, was Du damit machen ſollſt?

Ja, Mutter, ich danke Dir von Herzen für das ſchöne Geſchenk,

und ich verſp brauch davon meiner Mutte

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