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Wenn Du die Johanna von Orleans wärſt, ſagte der Alte feier⸗ lich und Du knieeteſt vor mir, wie Du es jetzt thuſt und bäteſt um meinen Segen, ſo würde ich, ſo wie ich es jetzt thue, meine Hände auf Dein Haupt legen und alſo würde ich zu Dir ſprechen: Gott der Herr, welcher Erde und Himmel in ſeiner ſtarken Hand hält und ohne deſſen Willen kein Haar von unſerm Haupt fällt, der wache über Dir und beſchütze Dich. Er ſei bei Dir auf dem Schlachtfelde und im Kugelregen! Er gebe Dir ein tapferes Herz, einen ſtarken Arm und ein ſicheres Auge. Er gebe Dir Muth, dem Tode zu trotzen, Muth, dem Tode ins Auge zu ſchauen. Du haſt die Männerarbeit erwählt, Du haſt Deine Liebe und Dein Leben dem Vaterlande zugeſchworen, ſo gehe denn hin und ſei ein Mann, liebe Dein Vaterland wie ein Mann, kämpfe wie ein Mann und wenn es ſein muß, ſo ſtirb auch wie ein Mann! Aber in Deiner Todesſtunde, da gedenke Deines Vaters, meine Tochter, und bete mit Deinen letzten Gedanken zu Gott, daß er auch mich bald erlöſe und von hinnen führe, denn die Erde wird mir öde und leer ſein, wenn Du nicht mehr auf derſelben biſt, und ſelbſt der Siegesjubel der heimkehrenden Krieger wird mein altes Soldatenherz nicht mehr erfreuen, wenn ich Dich nicht unter den Sie— gern wiederfinde. Aber ſtill, ſtill, keine Thräne entweihe dieſe Stunde des letzten heiligen Abſchieds! Gott hat alle ſtarken und muthigen Herzen gerufen, folge ſeinem Rufe! Pflicht jedes ſtarken und muthigen Herzens aber iſt es, ſein Vaterland mehr zu lieben als Aeltern und Geſchwiſter! Gehe denn hin, meine Tochter, und thue Deine Fflicht und denke, daß im Leben, wie im Tode der Segen Deines Vaters bei Dir iſt! Und nun gieb mir noch einen letzten Kuß, einen Kuß, den nur Gott ſieht und nur Gott verſteht!
Leonore erhob ſich von ihren Knieen, und ihre Arme um ihres Vaters Nacken ſchlingend, drückte ſie einen langen glühenden Kuß auf ſeine Lippen.
Vater, ſagte ſie dann, mit ſtrahlender Begeiſterung ihn anſchauend, Vater, meine Lippen haben noch keines Mannes Lippen geküßt, außer die Deinen, und hier ſchwöre ich Dir, und möge Gott mir in meiner letzten Stunde gnädig ſein, wenn ich meinen Schwur nicht halte, hier


