ſchreien: ſeht da die Närrin, die thun will, was Männerſache iſt! Seht die Verrückte, die ſich einbildet, ſie könne Männerarbeit thun! Und mit ihren heiligſten Gefühlen wird ſie zum Spott und mit ihren beſten Gedanken wird ſie verlacht werden!
Deshalb alſo, mein Kind, ſagte ihr Vater, indem er gelaſſen an ſeinen Weidenruthen flocht, deshalb ſoll ſie ihre beſten Gedanken Nie⸗ manden verrathen und ihre heiligſten Gefühle, die ſoll ſie nur Gott vertrauen! Haſt vergeſſen, was der Carl uns vorgeleſen hat von der Jungfrau von Orleans? Schweigend und ſtill hat ſie Vater und Mutter verlaſſen und iſt dahin gegangen, wohin Gott ſie rief!
Aber dafür hat ihr Vater ſie verflucht und verſtoßen, ſagte Leonore mit leiſer zitternder Stimme. Vater, findeſt Du es recht und gut, daß der Vater ſeine Tochter Johanna verfluchte und verſtieß, blos weil ſie der Stimme Gottes folgte und auszog, ihren König und ihr Vaterland zu befreien?
Nein, ſagte der Wachtmeiſter, indem er ſein Korbgeflechte bei Seite legte und aufſtand, nein, ich finde das nicht recht, das hat mich allezeit verdroſſen und gekränkt, wenn der Carl uns die Stelle geleſen hat.
Und was würdeſt Du geſagt haben, Vater? fragte Leonore mit bewegter Stimme. Ninm an, ich wäre die Johanna, die gottbegeiſterte Jungfrau, und ich träte vor Dich hin und ſagte: Vater, es duldet mich nicht länger in dem engen Hauſe! Die Stimme des Königs und des Vaterlandes iſt auch in mein Herz gedrungen und ſie hat auch mich gerufen! Ich muß ihr folgen, denn ich fühle den Muth dazu und die Kraft, und es wäre feig und unwürdig von mir, wollt' ich dem Rufe des Vaterlandes nicht gehorchen! Vater, was würdeſt Du ſagen, wenn ich die Johanna von Orleans wäre und ſo zu Dir ſpräche?
Ich würde ſagen: kniee nieder, meine Tochter, und empfange meinen letzten Segen, ſagte Prohaski, indem er ſich höher aufrichtete und dicht zu ſeiner Tochter hinſchritt.
Leonore knieete nieder und ihre von Thränen umdüſterten Augen zu ihrem Vater erhebend, flüſterte ſie: welchen Segen würdeſt Du für mich ſprechen, Vater, wenn ich die Johanna von Orleans wäre? Oh, denke, ich wär's und gieb mir Deinen Segen!
Venn lich und Du meinen Sege auf Dein H Herr, welche deſſen Wille und beſchütz Kugelregen! ein ſichetes dem Tode i Du haſt D ſo gehe den Mann, kim wie ein Mi Jaters, meit daß er auch wird mir ö und ſelbſt d Soldatenhe gern wieder des letzten Hegn ger herzus abe Geſchwiſter und denke, Dir iſt! 1 mur Gott
Lonol Juters Na ſie Kye
Vater, Vater, mei die Danen letten Stu


