ſind die eiſten d lieben Küigin Dich vergoſſen em armen Pater, ich deshalb nicht Das Herz vill ieder der tapfere
e uns noch nicht ie noch bei uns hänes und Liebes ich, habe ich die t, als in dieſer reißen und ſie heiden gewöhnen, malen, damit es gen! , ſagte er, was ſere Hetzen noch Entſchlüſſe auf. ob ich's morgen
Berlin ob, und was glſchehen
hluß gefaßt hat, uf meine Kammer
ihre Mutter, der rief bleibe, wel
ht. en vill, un
Faochtmeiſer, als
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er allein war. Ich werde meine Thränen verſchlucken und Niemand ſagen, was ich denke. Ich werde mich ganz ſtill daran gewöhnen, daß der Liebling meines Herzens, daß meine Leonore von dannen geht, daß meine alten Augen ihr liebes Angeſicht nicht mehr ſehen, meine alten Ohren ihre ſchöne prächtige Stimme nicht mehr hören ſollen. Ach, wenn ſie mich anſah, da war's, als wenn's Frühling würde in meinem Herzen und als wenn die Sonne ingig in meiner Bruſt wohnte, und wenn ich blos ihre Stimme hörte, ſo meinte ich, es wäre die ſchönſte Muſik, und ich hätte ganz laut mein Hallelujah ſingen mögen! Nun wird's ganz dunkel und ganz ſtill hier in dem kleinen Hauſe um mich werden, kein Sonnenſchein und keine Muſik mehr, Alles fort, wenn Leonore fort iſt. Und wird ſie denn wieder kommen, wird nicht irgend eine Kugel, irgend eine Degenklinge— ſtill, ſtill, ich darf meine Gedanken nicht verrathen! Sei ſtill, mein Herz, und weine! Sei ſtill und—
Seine Stimme brach in Thränen, und von Schmerz überwältigt ſank der ſonſt ſo ſtarke, eherne Mann auf ſeinen Lehnſtuhl nieder und weinte laut.
Dann, nach einer langen Zeit, richtete er ſich wieder empor und wiſchte mit den Händen die Thränen aus ſeinen Augen fort.
Pfui, Wachtmeiſter Prohaski, ſchäme Dich, ſagte er laut. Sitzeſt da und flennſt wie ein altes Weib, möchteſt Dir ſchier den Baſt von den Händen ringen vor Jammer und Herzeleid, ſtatt fröhlich zu ſein und Gott zu danken, daß ſich ein Erſatzmann gefunden für'n invaliden Wachtmeiſter mit'nem hölzernen Bein. Donner und Wetter, Wacht⸗ meiſter Prohaski, ich rathe Ihm, daß Er ſich zuſammennimmt und kein altes Weib wird, während die Weiber Männer werden. Kopf in die Höh', Aug' auf den Feind gerichtet, und nun: Druf auf den Feind! wie unſer Vater Blücher zu ſagen pflegt.
So, nun iſt's gut und nun will ich arbeiten, ſagte er dann hoch⸗ aufathmend, indem er im Paradeſchritt einige Male in dem kleinen Gemach auf und ab gehumpelt war. Ja, arbeiten will ich, und da⸗ mit Niemand merkt, daß ich geweint habe, ſo will ich mir auch ein Lied dazu ſingen. Ein neues Lied, ein ſchönes Lied, das ich geſtern


